Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen. (Mt 18, 20)

Wegweiser – Bibelworte für Donnerstag, 26. März

Es gab Streit zwischen Paulus und den Menschen aus Korinth. Es wurden Briefe hin und her geschickt, welche Schmerzen verursacht haben. Paulus war darüber zutiefst erschüttert. Jemanden zu verletzten war nicht seine Absicht, aber doch war es an dieser Stelle irgendwie notwendig, mal mit der Faust auf den Tisch zu hauen. Er spricht nun den Schmerz an, den die Korinther erlebt haben. Dabei unterscheidet er zwischen zwei Arten von Schmerz.

Wir lesen:

Denn ein gottgewollter Schmerz führt zu einer veränderten Einstellung und so zu der Rettung, die man nie bereut. Doch der Schmerz, der von der Welt verursacht wird, führt zum Tod.“ (2. Korinther 7,10)

Auf die Perspektive kommt es an! Ohne den persönlichen Schmerz zu relativieren lädt Paulus uns ein, schwere Zeiten als eine Chance zum wachsen zu sehen. Er will das erlebte Elend nicht als Hindernis verstanden wissen. Paulus führt uns hier vor Augen, welche Absichten Gott für unser Leben hat. Während alles Gottlose uns zerbrechen möchte, so will Gott unsere Zerbrochenheit nutzen, damit wir ihm näher kommen und gerettet werden. Dann können das erlebte Leid, die Schmerzen und Sorgen und begangene Fehler unsere Sehnsucht nach Gott verstärken und uns in Bewegung setzen. Gott wünscht sich für unser Leben keinen Stillstand, sondern er will uns weiterbringen. Nutzen kann er dafür die guten, wie die schlechten Zeiten. Vielleicht ist jetzt der Moment gekommen, um deine Beziehung zu Gott zu reflektieren!

Persönliche Fragen:

  • Was ist deine persönliche Perspektive auf Leiden, die du erlebst?
  • Wie sieht deine Beziehung zu Gott aus?
  • Wem kannst du helfen Schmerzen auch als Chance zu sehen? Was kannst du heute dafür unternehmen?

Kai Maaß