Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen. (Mt 18, 20)

Gedanken und Informationen zum Sonntag, 12. Juli

Liebe Mitglieder und Freunde.

An diesem Wochenende erhaltet ihr die 18. Ausgabe unserer „Gedanken und Infos zum Sonntag“ aus der FeG Siegen-Geisweid. Zählt man die davor verschickten Infomails dazu, die sich ab Mitte März mit den organisatorischen Herausforderungen des beginnenden Lockdowns beschäftigten, sind es sogar 20 Ausgaben. Wer hätte sich damals vorstellen können? Hinzu kommen die fast 100 „Wegweiser-Worte“, die euch ab dem 23. März so ziemlich an jedem Arbeitstag erreicht haben. Gedanken auf dem Weg durch die Krisenzeit, die uns miteinander verbunden halten sollten. Vielen Dank an dieser Stelle auch an Kai Maaß, wir haben uns beim Schreiben abgewechselt – und an Thomas Petri, für seine Unterstützung.

So viele gute Worte aus der Bibel. So viele Anstöße zum Start in den Tag. So viele Anregungen zum Nachdenken und so viele Gebetsanliegen, die vor Gott gebracht wurden. Ob sie dazu beigetragen haben, dass unsere Beziehung zu Gott in dieser Zeit vertieft wurde? Haben sie mitgeholfen, dass wir als Gemeinde im Gebet und mit gleichen Impulsen verbunden wirklich beieinander waren? Ich weiß nun nicht, wie man diese Fragen qualitativ solide beantworten könnte. Interessieren würde mich aber schon, was da im Verborgenen bei euch geschehen ist. Vielleicht schreibt ihr es einmal auf und gebt eine kleine Rückmeldung weiter.

Man könnte an dieser Stelle natürlich noch weitergehen und fragen: Was bleibt überhaupt übrig an „Ertrag“, wenn wir Jahr um Jahr Gottesdienste, Bibelstunden, Hauskreise und andere Gruppen in unserer Gemeinde anbieten, zu denen ja auch viele Menschen kommen? Welche Auswirkungen hat das alles auf das persönliche Leben – und was hat unsere Umgebung davon in positiver Weise gespürt?

Vielleicht merkt ihr es. Herausfordernde Zeiten werfen mitunter auch grundlegende Fragen auf, die man sich für gewöhnlich, also dann, wenn alles glatt läuft, nicht unbedingt stellt. Diese Fragen sind nicht automatisch mit einer pessimistischen Stimmung zu vergleichen, die einen ab und an überfällt. Sie reflektieren und hinterfragen, was und wie man Dinge tut und bieten die einmalige Chance, neue Wege einzuschlagen.

Was mir in diesen Wochen klar geworden ist? Einmal die Erkenntnis, dass viele Abläufe und Schwerpunkte unserer Gemeindearbeit nach dieser Coronazeit neu bewertet werden müssen. Das ist sicherlich Aufgabe der Gemeindeleitung und der Leiter unserer Gruppen, das zu tun. Doch auch jedes Gemeindeglied sollte sich damit auseinandersetzen und fragen, wie in Zukunft Glauben gelebt und bezeugt werden kann.

Interessant fand ich einen Artikel in der FeG Zeitschrift „Christsein heute“, in dem sich mein Kollege Christian Lunkenheimer mit der Frage möglicher Szenarien für das kommende Jahr nach oder noch mit Corona beschäftigt. Er kommt zu dem Schluss: Alles wird anders, und fordert dazu auf, sich aktiv mit dem Thema zu beschäftigen. Es lohnt sich also, die aktuelle Ausgabe von „Christsein heute“ zu lesen.

Nun habe ich euch einen kleinen Einblick in meine Überlegungen gegeben, die mich in den letzten Wochen umtreiben. Was mich in all dem zuversichtlich sein lässt, sind die Zusagen unseres Herrn, der versprochen hat, uns nicht alleine zu lassen. Er will sich, gerade in der Krise, als Helfer und Hirte zu erkennen geben. Schaut auf ihn. „Erkennet, dass der Herr Gott ist!“ (Psalm 100,3). Bleibt mit ihm im Gespräch.

  • Beten – ein Stichwort für die kommende Woche. Am Donnerstag, den 16.7., laden wir ein zum zweiten „Gebetshaus“. Ab 17.30 Uhr ist unser Gemeindehaus für ca. 1 Stunde geöffnet zum Beten. Günther Ankele und andere Mitarbeiter sind in dieser Zeit vor Ort und ansprechbar. Herzliche Einladung dazu.
  • Vorher, nämlich am Sonntag, 12.7. findet wieder ein Gottesdienst im Gemeindehaus statt, der auch online zu sehen ist. Beginn ist um 10 Uhr. Noch sind freie Plätze vorhanden, es wäre aber hilfreich, würdet ihr euch vorher anmelden. Natürlich gelten immer noch die Hygieneordnungen …

Weitere Termine:

  • Aufatmen Gottesdienst: am 21.7., 18.30 Uhr
  • Sonntagsgottesdienste: am 26.7. und 9.8.
  • Gebetshaus: am 16.7. und 30.7., 17.30 – 18.30 Uhr
  • Beachtet auch die Angebote für Kinder und Jugendliche, die auf unserer Homepage angezeigt werden. Hier einige besondere Hinweise:
  1. Kanutour. Am 28. Juli wollen wir auf der Lahn Kanufahren. Dieses Angebot gilt für Kinder von 8 bis 12 Jahren, die keine Angst davor haben, auch ein bisschen nass zu werden. Die Teilnehmergebühr beträgt 15€ pro Kind. Für die Tour treffen wir uns morgens an der FeG Siegen-Geisweid und fahren dann mit den Autos der Mitarbeiter an die Lahn. Dort werden wir ca. 12 Kilometer auf dem Wasser paddeln. Lunchpakete bitte selber mitbringen.
  2. Olympiade. Die Olympischen Spiele 2020 in Tokio wurden leider verschoben. Am Nachmittag des 30. Juli holen wir Olympia 2020 nach Siegen! Alle Kinder zwischen 7 und 12 Jahren können mitmachen, bei spannenden Wettkämpfen mit aufregenden und verrückten Spielen. Du willst dich mit anderen Kindern messen und bist bereit für eine Menge Spaß? Dann melde dich schnell an. Vielleicht wirst du ja Siegens nächster Olympiasieger! Kosten fallen hier für dich keine an. Treffpunkt ist die FeG Siegen-Mitte.
  3. Geländespiel im Wald, Schnitzeljagd durch Geisweid, Lagerfeuer, Grillen und noch viel mehr. Unser Zeltlagertag hat (fast) alles, was ein gutes Zeltlager braucht. Alle Kinder zwischen 7 und 12 Jahren können sich auf eine Menge fette Action und ganz viel Spaß freuen. Die Kosten betragen 5€ pro Teilnehmer. Veranstaltet wird der Tag an der FeG Siegen-Geisweid.

Zu den Anmeldungen geht es hier: https://siegen-geisweid.feg.de/2020/07/03/kinder/

Und nun seid und bleibt alle bewahrt und gesegnet!

In Jesus Christus verbunden,
Christof Nickel