Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen. (Mt 18, 20)

Gedanken und Informationen zum Wochenende – 31.10.2020

Liebe Mitglieder und Freunde der FeG Geisweid!

Heute ist Reformationstag. Vor über 500 Jahren las Martin Luther seine Bibel und kam zu verschiedenen Erkenntnissen, die zur Reformation der Kirche führten. Ohne die Bibel als das Wort Gottes wäre dies nicht möglich gewesen. Was aber macht die Bibel so besonders? Wir lesen im 2. Timotheusbrief 3,16:

„Denn alles, was in der Schrift steht, ist von Gottes Geist eingegeben, und dementsprechend groß ist auch der Nutzen der Schrift: Sie unterrichtet in der Wahrheit, deckt Schuld auf, bringt auf den richtigen Weg und erzieht zu einem Leben nach Gottes Willen.“

An vier Punkten macht Paulus fest, warum die Bibel so ein besonderes Buch ist:

  1. Sie unterrichtet in der Wahrheit.
  2. Sie deckt Schuld auf.
  3. Sie bringt uns auf den richtigen Weg.
  4. Sie erzieht uns zu einem Leben nach dem Willen Gottes.

Aber wie ist das alles möglich? Kurze Antwort: „Die Bibel ist von Gottes Geist eingegeben.“ Schauen wir uns den griechischen Text an, dann begegnet uns dort das spannende Wort θεόπνευστος (theopneustos), welches wir mit „von Gott ausgeatmet“ übersetzen dürfen. Ein tolles Bild! Die Autoren der Bibel schreiben  auf, was Gott ausgeatmet hat. Sicherlich nicht als eine Art Diktat, aber doch von Gott geführt und inspiriert, damit wir heute, genauso wie Martin Luther von der Bibel bewegt werden. So kann es jeden Tag neu zu kleinen Minireformationen in unserem Leben kommen, denn Gott spricht auch heute zu uns. Die vier oben genannten Punkte sind auch jetzt gültig. Am Mittwoch wurden von der Bundesregierung einige neue Corona-Beschlüsse gefasst. Viele Einrichtungen und auch Freizeitmöglichkeiten sind nun wieder geschlossen. Das gibt uns wieder mehr Zeit. Wie wäre es, wenn wir diese Zeit nutzen, um Zeit mit Gott und der Bibel zu verbringen, damit der Geist Gottes kleine Minireformationen in unserem Leben bewirken kann!

Informationen

  • Letzte Woche waren wir mit 40 Kindern auf der Herbstfreizeit unterwegs. Die Planung für diese Freizeit war intensiver und die Anspannung deutlich höher als normalerweise.
    Wir hatten ein umfangreiches Hygienekonzept erstellt, aber es war klar, dass wir erst während der Freizeit merken werden, ob das alles so klappt wie geplant. Und das hat es! Es hat uns als Mitarbeiter begeistert, wie die geplanten Dinge perfekt funktioniert haben. Die 40 Kinder wurden in fünf Kleingruppen mit je zwei Mitarbeitern eingeteilt, sodass wir am Ende fünf Minifreizeiten auf dem gleichen Gelände hatten. Bei den Plenumsveranstaltungen und beim Essen gab es – mit Abstand – die einzigen Berührungspunkte. In der freien Zeit gab es viele persönliche Begegnungen innerhalb der Kleingruppen. Durch dieses Konzept hatten die Mitarbeiter einen starken Bezug zu ihren Kinder, sodass die Mitarbeiter morgens namentlich für jedes Kind beten konnten. Was haben wir auf der Freizeit gemacht? Neben den üblichen Geländespielen und anderen Aktionen haben wir dieses Jahr nicht gesungen, sondern getanzt. Alle, auch die Jungs, haben da super mitgemacht. Gemeinsam mit Petrus haben wir dann als (T)Agenten Jesus verfolgt und ihn besser kennengelernt. Die Aufgabe der Kinder war es, mehr über Jesus herauszufinden.
    Ich schaue dankbar auf diese vier Tage zurück und bin sehr froh, dass wir diese Freizeit nicht abgesagt haben, sondern auf ein ganz andere, aber besondere Art durchgezogen haben.
  • Für den Gottesdienst am 1.11. haben wir bereits im vergangenen Jahr Hartmut Nitsch eingeladen, der anlässlich des „Gebetstages für verfolgte Christen“ zu uns sprechen wird. Wer an diesem Gottesdienst teilnehmen möchte, der kann sich über die Homepage oder per Telefon dafür anmelden. Dieser Gottesdienst wird auch aufgezeichnet und am Sonntag über unseren YouTube-Kanal gesendet.
  • Am Dienstag, 3.11. trifft sich die Gemeindeleitung zu einer weiteren Sitzung. In dieser wollen wir über die aktuelle Lage diskutieren und darüber entscheiden, ob wir im November Gottesdienste feiern werden. Bei dieser Entscheidung werden wir verschiedene Gedanken und Möglichkeiten erörtern. Wir bitten um Gebet für diese wichtige Entscheidung.
  • Die für den 8.11. geplante Gemeindeversammlung wird aufgrund der aktuellen Situation abgesagt.