Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen. (Mt 18, 20)

Wegweiser – Gedanken und Informationen zur Wochenmitte, 17.2.2021

Zu Beginn seines Briefes identifiziert Johannes Sünde als das zentrale Problem der Menschheit. Diese muss überwunden werden. In 1. Johannes 2,2 präsentiert er eine Lösung:

Er, der nie etwas Unrechtes getan hat, ist durch seinen Tod zum Sühneopfer für unsere Sünden geworden, und nicht nur für unsere Sünden, sondern für die der ganzen Welt.“                                                                  

Das Sühneopfer Jesu wird zum Rettungsanker Gottes. Was versteht Johannes unter Sühneopfer? Dahinter steckt der Begriff hilasmos. Im Neuen Testament erscheint dieses Wort nur zweimal – hier und einige Verse später in 1. Johannes 4,10. Im außenbiblischen Kontext beschreibt dieses Wort ein Opfer, um die Wut von jemanden zu besänftigten. Im religiösen Kontext ging es um den Zorn Gottes. Dieses Opfer kann ganz unterschiedlich aussehen. Im Kern brachte man Gaben und Geschenke. Entscheidend ist, was Jesus als hilasmos macht. Er liefert nicht nur das hilasmos, sondern er selber ist das Sühneopfer und zusätzlich auch unser Fürsprecher.

Jesus liefert, was notwendig war, um die Begnadigung der Menschen zu bewirken. Weil er gerecht ist und ohne Schuld, deshalb war sein Opfer zu wirksam. Dabei beschränkt sich sein Opfer nicht auf das jüdische Volk, sondern es ist grenzenlos und ermöglich allen Menschen zu allen Zeiten den Zugang zu Gott.

Das ist etwas, an das ich mich gerne erinnern lassen möchte. Ich darf mich darüber freuen, dass Jesus Sühneopfer mir den Zugang zu Gott ermöglicht. Gleichzeitig wird mir aber auch deutlich, dass dieses Sühneopfer nichts ist, dass ich für mich behalten kann, sondern dahinter steckt eine Botschaft, die weitergeben werden muss und zwar an alle Menschen, die noch keinen Zugang zu Gott haben. Lasst uns Jesus für sein Opfer danken und dabei helfen, dass immer mehr Menschen von dieser Botschaft hören, dass Gott aufgrund seiner Liebe zu uns seinen Sohn als Opfer für unsere Schuld eingesetzt hat.

Kai Maaß

Informationen zu unseren Gottesdiensten

  • Gottesdienste im Gemeindehaus starten wieder

Nach ausführlichen Beratungen hat die Gemeindeleitung in dieser Woche beschlossen, ab März wieder Gottesdienste im Gemeindehaus anzubieten. Für alle, die noch nicht an diesen Präsenzveranstaltungen teilnehmen können, übertragen wir die Gottesdienste als Livestream, der über unsere Homepage oder unseren YouTube Kanal zu sehen ist.

  • Musikalischer Gottesdienst mit Timo Böcking und Anni Barth am 21. 2. – nur Online

Bereits zum zweiten Mal setzen die beiden Ausnahmemusiker Timo Böcking und
Anni Barth in unserem Sonntagsgottesdienst musikalische Akzente. Leider kann dieser Gottesdienst nur Online erlebt werden. Christof Nickel wird in seiner Predigt über das Thema „Bei Jesus heil werden“ (Mk 8, 22ff.) sprechen.
Beginn des Gottesdienstes: 10.00 Uhr auf unserer Homepage.

  • Kaffeetrinken nach dem Gottesdienst am 21.2.

Nachdem wir am vergangenen Sonntag bereits erste gute Erfahrungen mit einer virtuellen Begegnung nach dem Gottesdienst machen konnten, möchten wir auch am kommenden Sonntag diese Möglichkeit der Begegnung anbieten. In unserer Wochenendmail erhaltet ihr die Zugangsdaten zu diesem Treffen (Zoom-Konferenz). Diesmal starten wir bereit 5 Minuten nach Ende unserer Gottesdienstübertragung. Solltet ihr hierzu noch technische Fragen haben, meldet euch bitte vorab bei Christof Nickel.

Weitere Informationen und Fürbitte
  • Unbedingt vormerken: Am Mittwoch, 17.3. um 19.30 Uhr laden wir ein zu einem „FORUMMitarbeit und Gemeinde“. Im Rahmen einer Zoomkonferenz wollen wir uns persönlich begegnen und austauschen, Planungen und Ideen vorstellen und Impulse für unsere Gemeindearbeit im laufenden Jahr sammeln.
    Nähere Infos dazu erhaltet ihr zu einem späteren Zeitpunkt.