Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen. (Mt 18, 20)

Gedanken und Informationen zur Wochenmitte, 6.5.2021

„Dann wandte sich Jesus wieder an seine Jünger und fuhr fort: »Deshalb sage ich euch: Macht euch keine Sorgen um die Nahrung, die ihr zum Leben, und um die Kleidung, die ihr für euren Körper braucht. Denn das Leben ist wichtiger als die Nahrung, und der Körper ist wichtiger als die Kleidung. Seht euch die Raben an! Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie haben weder Vorratskammern noch Scheunen, und Gott ernährt sie doch. Und ihr seid doch viel mehr wert als die Vögel!“ 

      – Lukas 12,22-24

Es ist bemerkenswert, wie oft im Neuen Testament aufgerufen wird, sich keine Sorgen zu machen. In diesem Fall geht es darum, sich keine Sorgen um die Grundlagen des Lebens zu machen. Die grammatische Konstruktion ist dabei so aufgebaut, dass die Angesprochenen sich nicht in einer aktuellen Notsituation befinden, in der sie sich keine Sorgen zu machen brauchen, sondern es geht darum, langfristig sorgenfrei zu leben. Jesus sagt: Deine körperlichen Bedürfnisse sollten deinen Fokus nicht von Gott ablenken.

Um zu erklären, warum wir uns keine Sorgen zu machen brauchen, wirft Jesus einen Blick in die Schöpfung. Schau die Schöpfung und du wirst verstehen, warum du dir keine Sorgen um Nahrung und Kleidung machen musst. 

Das erste Beispiel handelt von Raben. Für Juden waren diese Tiere nicht sonderlich bedeutend. Ganz im Gegenteil, sie galten als unreine Kreaturen. Aber doch kennt Gott die Bedürfnisse der Raben. Lässt die Natur so laufen, dass die Raben, ohne selber Nahrung anzubauen, stets versorgt werden. Deshalb: Sei wie ein Rabe, der sich nicht sorgt. Warum keine Sorgen machen? Weil sie uns zum einen im Leben nicht weiterbringen und weil sie uns den Fokus von etwas wichtigeren wegnehmen. 

Der Abschnitt endet mit einem weiteren Imperativ. „Trachtet nach dem Reich Gottes.“ (v.31) Dies soll unser Herz bewegen. Das heißt über Gott nachzudenken und ihm Raum in unserem Leben geben. Wer darüber nachdenkt und begreift, wie groß Gott ist, bei dem wird weniger Platz für Sorgen im Leben sein. Nach dem Reich Gottes zu trachten, bedeutet aber auch von Gott, als seine Botschafter zu reden. Damit auch andere erfahren, was es heißt, von Gott versorgt zu werden.

Ehrliche Schlussbemerkung: Sich Sorgen zu machen ist absolut menschlich. Obwohl ich fest davon überzeugt bin, dass Gott alle Aspekte meines Lebens in der Hand hat, mache ich mir regelmäßig Sorgen. Sich um seine Zukunft zu sorgen, kann durchaus auch weise sein. Die entscheidende Frage ist für mich viel mehr, ob die Sorgen mein Leben bestimmen oder nicht! 

Informationen aus dem Gemeindeleben

Präsenzgottesdienst am 9. Mai

Wir laden ein zum Präsenzgottesdienst am 9. Mai im Gemeindehaus. Der Gottesdienst wird auch online übertragen. An diesem Gottesdienst kann nur teilnehmen, wer sich bis Samstag, 8. Mai, 17 Uhr über unsere Homepage oder telefonisch unter der Nummer 0271.67345115 angemeldet hat.

Wir weisen auf die Möglichkeit hin, sich in einem Testzentrum kostenlos testen zu lassen oder einen Schnelltest zu erwerben und diesen zeitnahe vor dem Gottesdienst anzuwenden. Wir bitten darum, diese Möglichkeit zu überdenken, um auch auf diese Weise für ein möglichst sicheres Begegnen beizutragen. Vielen Dank.

Gottesdienst an Himmelfahrt

An Himmelfahrt, 13. Mai, wird es dieses Jahr leider keinen Gottesdienst der Allianz geben. Wir laden dazu ein, an Himmelfahrt den Gottesdienst in der Talkirche zu besuchen.

Wir suchen Gastfamilien für Camissio

Für unsere Kinderwoche Camissio im Sommer suchen wir, wie jedes Jahr Gastfamilien, die ehrenamtliche Mitarbeiter/innen für eine Woche bei sich zu Hause aufnehmen. Dieses Jahr handelt es sich um den Zeitraum vom 2./3. Juli bis 9. Juli. Wer Platz für zwei oder mehr Gäste hat, der kann sich gerne bei Kai Maaß melden. 

Wir suchen Mitarbeiter/innen für die Küche während Camissio

Während der Kinderwoche bieten wir wieder ein tägliches Mittagessen an. Dafür werden Helfer/innen gesucht, die an einem Tag das Mittagessen übernehmen oder helfen können. Wer Mithelfen möchte oder Fragen hat, der kann sich gerne bei Petra Petri oder Kai Maaß melden.

Seminar Sicherheit

Am 11. Mai lädt der Kreis FeG Siegerland zu einem Seminar für Sicherheit in der Gemeinde ein. Dieses Seminar ist für alle Mitarbeitende der Gemeinde. Diese Veranstaltung ist als Pflichtveranstaltung zu verstehen. Unterthema ist „Infektionsschutzgesetz und Hygiene in Bezug auf Gemeindeveranstaltungen.“ Das Seminar wird über Zoom veranstaltet. Im Vorfeld ist eine Anmeldung über die Homepage des Kreises notwenig (ab 3. Mai möglich: www.siegerlandkreis.feg.de)