Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen. (Mt 18, 20)

Gedanken und Informationen zum Wochenende, 1.10.

24 Und weil wir auch füreinander verantwortlich sind, wollen wir uns gegenseitig dazu anspornen, einander Liebe zu erweisen und Gutes zu tun. 25 Deshalb ist es wichtig, dass wir unseren Zusammenkünften nicht fernbleiben, wie einige sich das angewöhnt haben, sondern dass wir einander ermutigen, und das umso mehr, als – wie ihr selbst feststellen könnt – der Tag näher rückt, ´an dem der Herr wiederkommt`.“
    — Hebräer 10,24-25

Der Monatsspruch für den Oktober nimmt uns mit hinein in eine Gemeinde, die dabei ist, sich aus dem Blick zu verlieren. Die Gemeinde, an die der Hebräerbrief adressiert ist, kommt einer wesentlichen Verantwortung der Gemeinde nicht mehr nach. 

Die Gemeinschaft der Gläubigen soll gekennzeichnet sein durch ein füreinander sorgen. Dies beinhaltet das geistliche und moralische Leben der Christen. Das geht, wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf die Bedürfnisse von unserem Nächsten lenken – was sicherlich eine große Herausforderung ist. Wie oft dreht sich unsere Aufmerksamkeit fast nur um unser eigenes Leben und schauen dabei nur zögerlich auf die Bedürfnisse der Menschen außerhalb unserer vier Wände? Und das oft auch nur, wenn es die persönlichen Ressourcen, also Zeit und Kraft zulassen.

Ziel muss es sein, den anderen zu motivieren – ihn also anzuspornen Gutes zu tun. Damit er schlussendlich ebenso bereit wird, seinen Nächsten in den Blick zu nehmen. Das ist für mich ein wesentlicher Punkt von Gemeinde. Das man aufeinander achtet. Wenn wir alle auf jemanden achten, dann wird bestimmt für jeden gesorgt sein. 

Doch dies geschah in der Gemeinde nicht mehr. Die Ursache liegt darin, dass die Gläubigen nicht mehr zu den Zusammenkünften der Gemeinde kamen. Viel mehr noch, sie „verlassen die Versammlungen“ (Luther). Und so haben sich die Menschen aus dem Blick verloren, weil sie eben nicht in der Mitte des Gemeindelebens aktiv waren. Warum das so war, lässt sich nicht sagen. Sie hatten sicherlich eine gute Begründung, aber dem Autor des Briefes scheint das nicht zu genügen. Er appelliert eindeutig: Kommt zurück!

Aus den beiden Versen vom Monatsspruch Oktober nehme ich zwei Anwendungen / To-Do`s für mit:

  • Wir sollen unseren Blick weg von uns, auf unseren Nächsten richten.
  • Wir sollen die Versammlungen, also Gottesdienste und Co. der Gemeinde in schwierigen Situationen nicht verlassen, sondern teilhaben am Leben der Gemeinde.

Ich lerne und werde wieder neu daran erinnert, dass Gemeinde eine tolle Erfindung Gottes ist. Denn Gemeinde ist ein Ort, wo Menschen füreinander sorgen. Das finde ich super!

Informationen aus dem Gemeindeleben

  • Erntedankgottesdienst am 3. Oktober / Keine Onlineübertragung
  • Der Büchertisch hat geöffnet ab dem 3. Oktober.
    Wir sind froh, dass unser Gemeinde-Büchertisch ab dem 3.10 wieder geöffnet hat. Bitte beachtet die gute Buchauswahl und nutzt die Möglichkeit, Bücher bestellen zu können. 
  • Sammlung für die FeG Bundesarbeit am 3. Oktober
    Am 3. Oktober möchten wir die Sammlung für den Spendentag 3 des FeG Bundes durchführen. Sie ist für die „Allgemeine Bundesarbeit“ bestimmt.
    Guido Sadler, Geschäftsführer des Bundes, sagt dazu: „Der Bund FeG besteht aus 500 Gemeinden – ohne die er gar nicht existiert. Und ohne Sie wäre jeder Berg zu steil und jeder Gegenwind zu groß. Deswegen bitte ich Sie, uns beim FeG-Spendentag durch Ihre finanzielle Unterstützung in Bewegung zu setzen. Nicht, weil wir im Lockdown verharren, sondern mit Gottes Möglichkeiten und Ihrer Unterstützung wiederum weitere Menschen und Gemeinden bewegen.“
  • Bibelkurs auf Farsi ab 8. Oktober
    Am 8. Oktober startet wieder ein Bibelkurs auf Farsi. Sadegh und Nahid bieten ihn alle 14 Tage jeweils am Freitag, um 16:00 Uhr an. Sie geben gerne Auskunft, sollte jemand Fragen haben. 
  • K5-Leitertraining am 10.10. im Gottesdienst
    Am So. 10.10.2021 laden wir zu einem besonderen Gottesdienst ein. Martin Schneider von Forum Wiedenest ist mitverantwortlich für das K5 Leitertraining. Er wird zusammen mit Uwe Burghoff das  Ziel des Trainings erklären und berichten, was sich dadurch in ihrem Leben verändert hat. Nach dem Gottesdienst haben wir noch die Möglichkeit zu Rückfragen und weiteren Infos. Im Zentrum des Gottesdienstes wird die Predigt zum Thema „Josef – vom Traum zur eigenen Lebensberufung“ sein. Da dieser Gottesdienst als Anfang eines regionalen Schulungsangebotes in unserem Gemeindehaus ist, werden wir den Gottesdienst wahrscheinlich als Livestream auf unserer Homepage zur Verfügung stellen. Die herzliche Einladung ist an alle gerichtet! 
  • Taufgottesdienst am 17. Oktober
    Am 17. Oktober werden wir im Gottesdienst eine Taufe feiern. Wer mit dem Gedanken spielt, sich taufen zu lassen, sollte sich bis zum 10. Oktober bei Christof Nickel oder Kai Maaß für ein Taufgespräch melden. 
  • Danke von Lilli und Lucas Schäfer
    „Liebe Gemeinde, wir wollen euch allen von ganzem Herzen für eure Glückwünsche, liebevollen Worte und Unterstützung danken. Wir hatten einen wundervollen Tag und eine wunderschöne Trauung, die Dank euch und Gottes Anwesenheit einfach perfekt war. Vielen Dank auch an Kai Maaß, der durch seine zutreffenden Worte den Gottesdienst zu etwas ganz Besonderem gemacht hat.“