Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen. (Mt 18, 20)

Gedanken und Informationen zum Wochenende, 8.1.2022

33 Hat je ein Volk die Stimme Gottes aus dem Feuer reden hören, wie du sie gehört hast, und ist am Leben geblieben? 34 Hat jemals ein Gott es unternommen, sich eine Nation mitten aus einer anderen herauszuholen durch Prüfungen, Zeichen, Wunder und Krieg, mit starker Hand und ausgestrecktem Arm, mit großen und furchtbaren Taten, wie Jahwe, euer Gott, es vor deinen Augen in Ägypten für euch getan hat? (…) 39 So begreif es heute endlich und nimm es dir zu Herzen, dass Jahwe oben im Himmel und unten auf der Erde allein Gott ist, keiner sonst!“
            — 5. Mose 4,33-34+39

Der Abschnitt kulminiert in dem Aufruf, dass die Menschen endlich begreifen sollen, dass es keinen Gott gibt außer den Gott Israels. Diese Botschaft sollen sie sich mehr als alles andere zu Herzen nehmen. Die Griechen hatten zahlreiche Götter auf dem Olymp. Die Römer schauten auf zu den Sternen und gaben ihnen die Namen der Götter. Die Nachbarländer Israels hatten ihre selbst gemachten Götzen. Doch am Ende bleibt: Es gibt nur einen Gott.

Mose verdeutlicht dies, indem er beschreibt, was Gott bereits alles getan hat. Dinge, die sonst keiner gemacht hat oder überhaupt tun kann. Diese Erklärung und damit der Absolutheitsanspruch Gottes ist zutiefst verankert in der Geschichte Israels mit Gott. Hat je ein Gott aus dem Feuer gesprochen? Nein, nur Gott bei der Berufung von Mose. Hat je ein Gott eine Nation mit Zeichen und Wundern aus einem Land wie Ägypten befreit? Nein, nur Gott beim Exodus. All dies verdeutlicht Gottes Liebe und Hingabe zu seinem Volk. Sein Volk ist ihm wichtig, sodass er aktiv in das Leben der Israeliten eingefreit und damit auf sich aufmerksam macht und zeigt: „Ich bin da.“ 

Mose sagt, dass die Reaktion auf Gottes Wirken dazu führen muss, dass Israel mit Herz und Kopf begreift, dass er der eine Gott ist. 

Was hat Gott bereits in deinem Leben getan, was sonst niemand getan hat? In welche Notlage hinein hat Gott das richtige Wort, zum Beispiel durch die Bibel oder eine Predigt, gesprochen? In welche Trauer hinein hat Gott dich getröstet? Wann hat Gott dir Hoffnung geschenkt, wo niemand sonst dir Hoffnung schenken konnte? Versuch dich an diese Momente zu erinnern, denn sie werden dir aktiv helfen, deinen Glauben zu stärken! Denn wenn wir uns daran erinnern, was Gott bereits alles getan hat, dann erinnern wir uns daran, wer Gott in unserem Leben sein möchte. 

Mein Wunsch lautet, dass wir alle miteinander neu begriffen, neu glauben und es uns zu Herzen nehmen, dass Gott oben im Himmel und unten auf der Erde der alleinige Gott ist, niemand sonst. Diese Erkenntnis wird viele positive und weitreichende Auswirkungen auf unser Leben haben.Informationen aus dem Gemeindeleben

  • Gottesdienst am 9. Januar 
    Wir laden ein zum Gottesdienst am 9. Januar im Gemeindehaus. Kai Maaß predigt über Jeftah aus Richter 11 bis 12.
    Kindergottesdienst findet ebenfalls statt. Kinder ab 6 gelten in den Ferien als nicht getestet. Daher bieten wir beaufsichtigte Selbsttests für Kinder an. Die Kinder werden im Kindergottesdienst getestet.
  • Allianzgebetswoche
    Vom 9. – 15.1.2022 findet die diesjährige Allianzgebetswoche statt. Der Eröffnungsgottesdienst findet statt am Sonntag, um 17:00 Uhr in der EFG Weststraße. Nähere Informationen zu allen Veranstaltungen findet man in den im Foyer ausliegenden Flyern oder auf unserer Homepage (https://siegen-geisweid.feg.de/2021/12/15/allianz-gebetwoche-2022/)
  • Jugendgebetsabend
    Im Rahmen der Allianzgebetswoche findet am Freitag (14.1.) ein Jugendgebetsabend in unserem Gemeindehaus statt.
  • Camissio
    Vom 27.6. bis 1.7. findet wieder Camissio statt. Bis Ende Januar greift der Frühbucherrabat. Anmeldungen sind möglich unter https://camissio.de/geisweid/
    Wir ermutigen dazu viele Familien auf dieses Angebot aufmerksam zu machen. Es lohnt sich! Digitale Flyer sind erhältlich bei Kai Maaß. Ab Mitte Februar gibt es auch gedruckte Flyer.